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Was kosten dich Booking.com & Airbnb wirklich?
Trag deine Zahlen ein und sieh sofort, wie viel Provision im Jahr zusammenkommt — und was jeder Prozentpunkt mehr Direktbuchungen bei dir lässt.
Deine Zahlen
Deine Provision
Richtwerte ohne Gewähr. Provisionen und Zusatzprogramme unterscheiden sich je Portal, Land und Vertrag.
Was die Portale tatsächlich nehmen
Übliche Sätze, Stand Juli 2026 — im Einzelfall abweichend, Umsatzsteuer auf die Provision je nach Land zusätzlich.
| Portal | Wer zahlt | Übliche Höhe |
|---|---|---|
| Booking.com | Gastgeber | 15 %, mit Programm für bevorzugte Partner rund 17 % |
| Airbnb (geteilte Gebühr) | Gastgeber + Gast | ca. 3 % Gastgeber, ca. 14 % Gast |
| Airbnb (Gastgeber-Gebühr) | Gastgeber allein | ca. 14–16 % |
| FeWo-direkt / Vrbo | Gastgeber | Provision je Buchung oder Jahresabo |
| Eigene Buchungsseite | — | keine Provision, nur ein fester Monatsbeitrag |
Der Unterschied ist struktureller Natur: Provision wächst mit deinem Erfolg, ein Fixpreis nicht. Wer den Preis erhöht oder die Auslastung verbessert, zahlt beim Portal automatisch mehr — bei der eigenen Buchungsstrecke bleibt der Betrag gleich.
Warum die Provision nur die halbe Rechnung ist
- Der Gast gehört dem Portal. E-Mail-Adresse und Telefonnummer sind oft anonymisiert — ein Stammgast, den du nicht direkt erreichst, bucht beim nächsten Mal wieder über das Portal, und du zahlst erneut.
- Preisparität und Sichtbarkeit. Wer im Ranking nach oben will, zahlt Aufschläge oder gewährt Rabatte — beides schmälert den Ertrag zusätzlich zur Provision.
- Stornoregeln des Portals gelten, nicht unbedingt deine eigenen.
Umgekehrt gilt: Portale sind gute Reichweitenbringer, gerade für neue Objekte und Lücken in der Nebensaison. Der sinnvolle Weg ist deshalb fast nie „Portale abschalten", sondern die Buchungen einzusammeln, die ohnehin bei dir landen wollen — Wiederkehrer, Empfehlungen und alle, die deinen Namen direkt googeln.
So holst du Direktbuchungen zurück
- Auf der eigenen Website buchbar sein. Wer erst ein Anfrageformular ausfüllen und auf Antwort warten muss, bucht beim Portal — dort geht es in zwei Minuten.
- Den Endpreis sofort zeigen. Ortstaxe, Endreinigung und Aufschläge gehören in die Anzeige, nicht ins Kleingedruckte.
- Direktbucher-Vorteil kommunizieren — ein kleiner Rabatt oder eine Zugabe kostet weniger als 15 % Provision.
- Nach dem Aufenthalt erinnern. Wer einmal direkt gebucht hat, hat deine Adresse — nutze sie.
Ausführlich steht das im Ratgeber: Mehr Direktbuchungen für deine Ferienwohnung.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Provision bei Booking.com?
Üblich sind 15 % des Buchungswerts, je nach Land und Vertrag auch 17–20 %. Wer am Programm für bevorzugte Partner teilnimmt, zahlt rund 2 Prozentpunkte Aufschlag. Berechnet wird auf den Gesamtbetrag inklusive Endreinigung, in vielen Ländern zuzüglich Umsatzsteuer auf die Provision.
Wie hoch ist die Provision bei Airbnb?
Bei der geteilten Gebühr zahlen Gastgeber meist rund 3 % und Gäste zusätzlich etwa 14 %. Bei der Gastgeber-Gebühr trägt der Gastgeber rund 14–16 % allein. Auch der Gast-Anteil ist für dich relevant: Er verteuert deine Unterkunft im Vergleich und drückt den Preis, den du erzielen kannst.
Rechnet sich eine eigene Buchungsmaschine?
Meist schon bei wenigen Direktbuchungen im Jahr — der Rechner oben zeigt es für deine Zahlen. Der Grund ist die Struktur: Fixpreis gegen mitwachsende Provision.
Verliere ich Sichtbarkeit, wenn ich Direktbuchungen fördere?
Nein, solange du die Portale weiter bespielst. Es geht nicht um Verzicht auf Reichweite, sondern darum, die ohnehin vorhandene Nachfrage nicht zweimal zu bezahlen.
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